Schlitz feiert, 425 Jahre Schlitzer Brennerei






Schlitzer Kornkönigin 2010 / 2011:
Anne II.


Der mitgereiste Fanclan von Anne ist schier aus dem Häuschen. Es wird gejubelt und getobt. In den Fanlagern von Jenny und Anika ist es ruhiger geworden. Hier macht sich die  Enttäuschung breit. Anne II. repräsentiert  nun für zwei Jahre die Schlitzer Korn- und Edelobstbrennerei.


Bürgermeister Schäfer eröffnet gemeinsam mit Konrad Schwab das Fest


Alles der Reihe nach. Ein wunderschöner, noch sehr warmer Sommerabend empfängt die strömenden  Gäste zum Jubiläumsabend der Korn- und Edelobstbrennerei  im Schlosspark. Die vielen aufgestellten  Tische und Bänke unter den schattenspendenden alten Bäumen sowie Sonnenschirmen, sind schnell vergriffen, das Zelt füllt sich auch.
Bis zum  Beginn des offiziellen Programms müssen sich die Gäste noch ein wenig gedulden, darunter auch MdL Kurt Wiegel, Herbsteins Bürgermeister  Ziegler  und Landrat Rudolf Marx. Gegen 21.00 Uhr ist es soweit, Bürgmeister  Hans–Jürgen Schäfer eröffnet gemeinsam mit Konrad Schwab, Geschäftsführer der Korn- und Edelobstbrennerei, das Jubiläumsfest. In kurzen Sätzen streift er noch einmal die Geschichte der Kornbrennerei.




Die letzte Amtshandlung der noch amtierenden Kornkönigin Susanne I.


Dann wird zunächst die "alte" Kornkönigin Susanne I. verabschiedet. Sie hat die Brennerei bei vielen Anlässen sympathisch und würdig vertreten.
Beim Danke - und Aufwiedersehen sagen kommen auch kleine Tränen zum Vorschein. Es ist ein kleinwenig  wie bei der Oskarverleihung in Hollywood. Ich danke: allen die mir das Vertrauen entgegen brachten, den MitarbeiternInnen der Kornbrennerei die mich so liebevoll aufgenommen haben, dazu gehören Gottfried Ickler, Silvia Ritz als Betreuerin. Susanne dankt auch ihren Eltern, ganz besonders ihrer Mama Heidi und ihren beiden Schwestern für die familiäre Unterstützung. Und noch einer bekommt ein großes Dankeschön - ihr  Schatz Michael: Danke daß du immer für mich da bist. Dich zu finden war mein größtes Glück im Leben. Ich liebe dich!  Mit einer hochprozentigen Rarität  -  Williams Christ  - in einer extra Anfertigung in Birnenform, einem Meer von Blumen und einem edlen Armband würdigt  die Schlitzer Destillerie Susannes Arbeit.          






Die Stimmungsmacher des Abends


Musikalisch geht den gesamten Abend über im Zelt die Post ab. Die zwanzigköpfige Formation „Vorsicht Gebläse“ bot  eine Show vom Feinsten. Die Rock- und Soul – Big Band  zieht ein Programm durch das seines gleichen sucht. Mit ihrem breitgefächerten Repertoire, angefangen  von Joe Cocker, Robbie Williams, The Flames, Cool & the Gang, Chicago, Toto, Count Basi, Santana, Michael Buble bis hin zu  Earth Wind & Fire, James Last  und der Averidge White Band  und, und, wurde man voll mitgerissen. Die Stimmung war einfach super genial!




Zur Melodie von „Mendocino“ - „Auf der Straße ins Schlitzerland“,


folgte im zweiten Teil des Abends, der Einzug und die Vorstellung der drei Kandidatinnen für die Wahl zur Kornkönigin. Anika Fuß aus Sandlofs, 18 Jahre jung und Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten, Jennifer Schmidt aus Schlitz, ebenfalls 18 Jahre alt und Schülerin am Wigbert-Gymnasium in Hünfeld sowie Anne Knobloch, Studentin der Fachhochschule in Mühlheim, würden gerne die Schlitzer Korn – und Edelobstbrennerei und ihre hochprozentigen mehrfach prämierten Erzeugnisse, repräsentieren. Zuvor galt es sich noch vorzustellen was wäre wenn…, die Fragen des Geschäftsführers genauestens  zu beantworten, anhand der Flaschenform  den Inhalt zu erfühlen, sowie das Einschenken des guten Tropfens  - alles mit verbundenen Augen. Nun hatten die Festgäste die Qual der Wahl – wer soll die neue Kornkönigin 2010 werden?
Eifrig wurden die Stimmzettel ausgefüllt, eingesammelt und später unter der notariellen Aufsicht vom Stadtverordnetenvorsteher Walter Ritz gezählt. Die Fanclubs jeder einzelnen Kandidatin hofften natürlich auf ihren Sieg.  Das Ergebnis wissen wir ja bereits - Anne II.




Anne ll.


Den folgenden Spruch wird die neue Kornkönigin bei verschiedenen Anlässen verlesen:

Auf gutem Schlitzerländer Boden
wird wertvoller Weizen großgezogen.
Er wächst, gedeiht bei Sonn` und Regen
mit Bauernmüh` und Gottes Segen.
Der Weizen wird dann eingemaischt,
verzuckert und vergoren gleich.
Von Meisterhand zweimal gebrannt
bis er genannt wird Edelbrand.
Im Keller liegt im Eichenfass dann
der Korn, und reift vier Jahre lang.
Bis er genossen in geselliger Runde
mit gold`nem Glanz in aller Munde.  
Wir wollen dieses hohe Gut bewahren
und weiter in die Zukunft tragen.
Mit Herz und Hand, mit Sinn und Verstand,
mit Gottes Segen im Schlitzerland.            
                                                  


Impressionen vom Festabend